2021-Einseifen
Einseifen, Öl auf Papier, 32×20 (2021)
2021-Vier-Huppel
Vier Hüppel, Öl auf Papier, 95×140 (2021)
2022-Le-grand-tetras
Le grand tétras, Öl auf Papier, 108×143 (2022)
2023-Auf-der-Lauer
Auf der Lauer, Öl auf Leinwand, 20×20 (2023)
2023-Freitag
Freitag, Öl auf Leinwand, 75×100 (2023)
2023-Nuage
Nuage, Öl auf Leinwand, 15×15 (2023)
2023-Wilhelmstrasse
Wilhelmstraße, Öl auf Leinwand, 100×75 (2023)
2024-Beim-Vizekonig
Beim Vizekönig, Öl auf Leinwand, 30×40 (2024)
2024-Durchbruch
Durchbruch, Öl auf Leinwand, 120×180 (2024)
2024-Irrgarten
Irrgarten, Öl auf Leinwand, 200×150 (2024)
2024-Kapelle
Kapelle, Holzschnitt, 20×37 (2024)
2024-Mobiliar
Mobiliar, Öl auf Leinwand, 150×200 (2024)
2024-Schopfung
Schöpfung, Öl auf Leinwand, 150×200 (2024)
2024-Seestuck
Seestück, Öl auf Leinwand, 40×40 (2024)
2024-Talbahn
Talbahn, Radierung, 30×20 (2024)
2024-Terrasse
Terrasse, Öl auf Leinwand, 40×105 (2024)
2024-Verspatung
Verspätung, Öl auf Leinwand, 155×65 (2024)
2024-Wild-und-Hund
Wild und Hund, (Leon Friederichs and Kristina Hajduchova), Öl auf Leinwand, 45×75 (2024)
2023-Passwort
Passwort, Radierung, 30×20 (2023)
K1600_Katzenkeller
Katzenkeller, Öl auf Leinwand, 31×42 (2023)
2024-Wohnplatz
Wohnplatz, Radierung, 12×16 (2024)

Long Way Home

Wie blickt es sich auf bekannte Bilder und Erinnerungen, wenn viele Jahre vergangen sind?

Leon Friederichs geht in seinen Bildern Landschaften und Räumen aus der Kindheit nach. Die in der Erinnerung eingebrannten Ausschnitte formen sich in den Gemälden zu einem. Ein Überlagern von Jahren und Jahreszeiten, in den Schichtungen kommuniziert sich mehr als die Bestandteile eines Moments. Diese Gleichzeitigkeit von Bewegung ist es auch, die Friederichs immer wieder in Landschaften und Gebäuden einfängt, sei es über die Darstellung von Licht, Wind, Wolken, Schatten oder über die Dynamik der Objekte selbst.

Weit entfernt von Daheim und doch diesem zugewandt, in ständiger Auseinandersetzung, wie es abzubilden ist, wie die patriarchalen und gesellschaftlichen Strukturen mitzunehmen sind, ohne sie ausschließlich wiederzugeben, sondern sie im Prozess der Betrachtung zu transferieren. Friederichs tastet nach dem Öffnen von Darstellung. Gibt es ein Loslassen, einen Rückblick, ohne das sich die Gegenwart einschreibt?

Text: Michèle Yves Pauty